Challenges
Below are the challenges from 19 organizations across the private sector, public sector, and civil society, listed alphabetically by organization.
In total, 26 challenges are included from B.R.E.A.D. Collective, Bio Suisse, Blaser Trading AG, Durabilitas, Federal Office for Agriculture, Gutsch Genossenschaft, IKEA AG, INFORAMA, JUSTO Coffee, Kleinbauern-Vereinigung, Luya Foods, Netzwerk Schweizer Pärke, Open Food Network Schweiz, RegioFood Hub, Slow Food Bern, soliTerre, Swiss Food Research, Valora AG, and WWF Switzerland.
B
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B.R.E.A.D. Collective
- Challenge number 8
What are relevant indicators to monitor the transition towards more sustainable and fairer local food systems in Switzerland?
We are developing an observatory of local food systems in Geneva, designed to monitor progress and identify the drivers and barriers of the transition toward more sustainable food systems. Drawing on a review of existing measurement frameworks, we have grounded our approach in the Milan Urban Food Policy Pact monitoring tool. We would welcome the opportunity to connect with researchers who share an interest in this field and would be open to engaging in dialogue with our organisation. More information can be found on our website: https://obsa.ch/
- Challenge number 8
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Bio Suisse
- Challenge number 11
What is the situation regarding working conditions for field workers in the Swiss organic fruit and vegetable sector? Is there a need for action, and if so, what measures can Bio Suisse take to improve working conditions?
Ausgangslage
Die Situation migrantischer Feldarbeiter:innen in der Südeuropäischen Landwirtschaft wird bereits vermehrt in Forschung und Öffentlichkeit diskutiert. Bio Suisse ist sich der vulnerablen Situation von Beschäftigten im europäischen Landwirtschaftssektor bewusst und hat ein Sozialauditsystem entwickelt, um die Arbeitsbedingungen auf Bio Suisse zertifizierten Betrieben im Ausland zu kontrollieren.
Über die Arbeitsbedingungen von migrantischen Feldarbeiter:innen in der Schweizer Landwirtschaft gibt es bislang wenig Forschung, auch wenn diese einen wesentlichen Beitrag zur Schweizer Obst- und Gemüseproduktion leisten. Auch die öffentliche Debatte und Institutionen wie das BLW, der Bauernverband oder Bio Suisse beschäftigten sich bislang nur am Rande mit Arbeitsbedingungen migrantischer Arbeiter:innen in der Schweizer Landwirtschaft.
Fragestellungen
• Wie steht es um die Arbeitsbedingungen von Feldarbeiter:innen im Schweizer Bio Gemüse- und Obstbau?
• Gibt es einen Handlungsbedarf und falls ja, was für Massnahmen kann Bio Suisse ergreifen, um die Arbeitsbedingungen positiv zu beeinflussen?
- Challenge number 12
Wie kann eine genügende Verfügbarkeit von biologischem Pflanzenvermehrungsmaterial und Saatgut für die biologische Produktion in der Schweiz aufrechterhalten werden angesichts der heute in gewissen Branchen bereits zu knappen Verfügbarkeit und der Liberalisierung der neuen gentechnischen Pflanzenzüchtung in Europa?
Unterfragen:
Aufgabe/Hebel der verschiedenen im Bereich engagierten Organisationen und Züchtungsfirmen
Aufgabe/Hebel Politik
Aufgabe/Hebel Forschungsinstitutionen
Aufgabe/Hebel Wertschöpfungskette / Gesellschaft
Ausgangslage
Pflanzenzüchtung und -vermehrung im Kontext der beiden Herausforderungen Verfügbarkeit biologisches Pflanzenvermehrungsmaterial PVM und neue gentechnische Züchtungsmethoden
Die Produktion von biologischen Pflanzenvermehrungsmaterial PVM und Saatgut sowie deren Vermehrung findet zu einem grossen Teil auf europäischer Ebene statt und in vielen Bereichen ist der Biolandbau auf Züchter:innen und Lieferanten in Europa angewiesen, teilweise findet die Vermehrung in der Schweiz statt oder auch nicht. In wenigen Bereichen wie z.B. dem Getreide verfügt die Schweiz über eine eigene biologische Pflanzenzüchtung und -vermehrung. Bereits heute ist die Verfügbarkeit von PVM für den Biolandbau teilweise knapp z.B. Im Gemüsebereich.
Mit dem Anspruch in der EU, dass das PVM bis 2037 biologisch vermehrt werden muss und der bevorstehenden Zulassung der neuen gentechnischen Pflanzenzüchtungsverfahren NGT, wird die Situation noch um einiges komplexer und herausfordernder für den biologischen Landbau, wo NGT auf Verordnungsebene verboten bleiben. Eine genügende Verfügbarkeit wird auch in finanzieller Hinsicht eine Herausforderung.
Wo soll Bio Suisse sich engagieren, die Fülle an Aufgaben übersteigt bei weitem unsere Möglichkeiten. Gleichzeitig ist die Verfügbarkeit von robustem und vielfältigem biologischem PVM und Saatgut für die Landwirtschaft und im Besonderen für eine nachhaltige Landwirtschaft extrem relevant. Dabei stellen sich je nach Branche / Pflanze unterschiedliche Herausforderungen verteilt über die Wertschöpfungskette von mangelndem Saatgut, über zu wenig Vermehrung sowie Herausforderungen bei der Verarbeitung oder Vermarktung neuer Sorten etc. Fokus der Fragestellung liegt auf den Themen Verfügbarkeit PVM und Saatgut.
- Challenge number 11
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Blaser Trading AG
- Challenge number 19
Coordinated & Pre-competitive Action in Coffee Supply Chains
Context:
- The main coffee-producing regions supply multiple global coffee companies, traders, and roasters.
- Many coffee regions face significant climate risks and compliance mandates (e.g. legality and non-deforestation documentation of the EUDR) with growing requirements, especially in the EU.
The Challenge:
- To meet mandatory supply chain due diligence requirements, all commercial roasters and traders independently launch satellite mapping, fragmented grievance mechanisms, social/environmental programmes, trainings, and supplier/farm-level audits and documentation.
- This uncoordinated approach results in redundant requests from multiple supply chain actors, data process conflicts, multiple grievance mechanisms, and significant bureaucracy that can lead to audit fatigue - disproportionately affecting smallholder farmers.
Some Discussion Points:
- What forms of pre-competitive collaboration could enable companies sourcing from the same supply landscape to jointly address climate resilience and regulatory compliance challenges with accountability and trust?
- How can shared data infrastructures be designed to balance efficiency, data quality, commercial confidentiality, and farmer's data ownership?
- How can landscape-level approaches reduce the administrative burden on farmers, cooperatives and exporters while improving outcomes for all actors?
- Which incentives, institutional setups, or policies are needed to enable and scale such collaborative models?
- Challenge number 19
D
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Durabilitas
- Challenge number 24
Welche Akteur:innen des Ernährungssystems sind Umweltrisiken (bspw. Hitze, Dürre etc.) und Transformationsrisiken (sozio-ökonomische Konsequenzen von Umweltpolitiken) gegenüber besonders vulnerabel und exponiert?
Eine nachhaltige Schweiz geht nicht ohne soziale Gerechtigkeit. Denn nur so kann sichergestellt werden, dass ökologische Massnahmen in der Gesellschaft akzeptiert werden. Ungleichheiten dürfen sich nicht verstärken. Das international verbreitete Konzept «Just Transition» ist deswegen auch für die Schweiz relevant. Wir arbeiten seit 2024 daran, es an den hiesigen Kontext anzupassen und haben den Diskurs eröffnet. Unsere Analysen zeigen zudem, dass die Schweizer Umweltpolitik bisher zu wenig auf einen gerechten Strukturwandel ausgerichtet ist, was wir aktuell aktiv zu verändern versuchen. Im Zentrum steht dabei die Frage: Wie können ökologische Massnahmen in der Schweiz sozial gerecht gestaltet werden?
Weitere Informationen: https://durabilitas.ch/projekte/ernaehrungswende_gerecht_gestalten_mit_denen_die_uns_naehren/
- Challenge number 24
F
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Federal office for agriculture / Bundesamt für Landwirtschaft
- Challenge number 9
Ist der Protein-Hype eine Chance oder eine Bedrohung für die Umstellung der Produktion (bis zum Konsum) auf mehr pflanzenbasierte Ernährung?
Der Boom der Proteine ist weithin bekannt resp. unübersehbar. Im Sinne einer nachhaltigen Transformation (regionaler, nationaler, des internationalen) Ernährungssystems/e und aus gesundheitlichen Überlegungen ist ein höherer Anteil von pflanzlichen Nahrungsmitteln wünschenswert. Nun stellt sich die Frage, ob es durch den Protein-Hype zu einem "zurück zu tierischen" Produkten kommt (z.B. wegen des Arguments der besseren Verfügbarkeit/Aufnahmefähigkeit) oder ob der Hype die pflanzenbasierte Ernährung voranbringen könnte. ... Durch welche Massnahmen (inkl. Kommunikation) könnte der Bund (resp. das BLW) dazu beitragen, dass der Hype genutzt werden kann im Sinne der nh Transformation.
- Challenge number 9
G
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Gutsch Genossenschaft
- Challenge number 10
How can a cooperative-driven, organic oat drink develop an independent and scalable distribution model without relying on dominant market players?
Gutsch is an oat drink made from Swiss organic oats. We developed it specifically to meet the needs of coffee bars. We are a cooperative that loves coffee, values working with like-minded people, and wants to promote organic farming in Switzerland. Every food product will sooner or later present a logistical challenge. And if you don't want to submit to the existing system and thus to the few dominant players, you are forced to develop your own distribution model.
- Challenge number 10
I
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IKEA AG
- Challenge number 22
Nudging for plant-based food: How might we nudge employees in canteens and customers in restaurants to choose more sustainable food options —such as plant-based —making these choices easy, attractive, and enjoyable?
See document attached
- Challenge number 22
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INFORAMA
- Challenge number 13
Wie können Bäuerinnen und bäuerliche Haushaltsleiter durch ihre Ausbildung zu wirksamen Vermittlerinnen für nachhaltige, regionale Ernährung werden – gegenüber Konsumentinnen, Schulen, Institutionen in ihrem Umfeld, der eigenen Familie etc.– und welche Inhalte braucht es dafür in der Aus- resp. Weiterbildung?
Das INFORAMA ist das Kompetenzzentrum für Bildung, Beratung und Tagungen im Kanton Bern und bietet qualitativ hochstehende Angebote in den folgenden Bereichen an: Landwirtschaft, Gemüsebau, Obst, Beeren und Rebbau, Pferde, Bäuerliche Hauswirtschaft, Berufsmaturität.
- Challenge number 14
Landwirtinnen und Landwirte produzieren die Grundlage unserer Ernährung, erhalten in ihrer Grundbildung jedoch wenig Wissen zur menschlichen Ernährung. Wie kann Ernährungswissen sinnvoll in die landwirtschaftliche Ausbildung integriert werden, damit zukünftige Landwirtinnen und Landwirte ihre Rolle im Ernährungssystem zwischen Produktion, Gesundheit und Nachhaltigkeit besser verstehen und mitgestalten können?
Unterfragen:
• Welche Ernährungskompetenzen benötigen zukünftige Landwirtinnen und Landwirte, um den Herausforderungen eines nachhaltigen Ernährungssystems gerecht zu werden, und wie können diese wirksam in der landwirtschaftlichen Aus- und Weiterbildung vermittelt werden?
• Wie verändert sich die Rolle der Landwirtinnen und Landwirte im Ernährungssystem und welche neuen Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich der menschlichen Ernährung sollten deshalb Teil der landwirtschaftlichen Grundbildung werden?
Das INFORAMA ist das Kompetenzzentrum für Bildung, Beratung und Tagungen im Kanton Bern und bietet qualitativ hochstehende Angebote in den folgenden Bereichen an: Landwirtschaft, Gemüsebau, Obst, Beeren und Rebbau, Pferde, Bäuerliche Hauswirtschaft, Berufsmaturität.
- Challenge number 13
J
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JUSTO Coffee
- Challenge number 1
Just coffee, roasted at origin: what narrative resonates most with consumers, and how can we test it?
We are JUSTO (www.justo.coffee), a Swiss-Peruvian social enterprise with the mission of making coffee value chains finally work for farmers. Our approach: selling coffee roasted at origin, directly from farmers (who typically hire a local third-party roaster) and cooperatives (who typically roast themselves). Instead of selling a raw commodity, these earn higher incomes, have better control over their value chains (e.g., don't depend on global market prices), and can tell their story through their own brand. In short: coffee that is not only fair, but truly just. Indeed, JUSTO (spanish for fair/just) was born from my PhD thesis about justice in coffee and cocoa value chains which can be conceived as three-dimensional: distribution, procedures, and recognition.
In the last two years or so, we tested supply chains, logistics and basic sales - so we have a prototype of a company. But we still struggle with the question how we can best & easiest convey the difference between JUSTO and virtually all other 'sustainable' and 'fair' coffee. Should it focus on the three-dimensional justice? Should it focus on roasted at origin (although we are not the only ones)? Or on farmer's brands? What might work with (ethical) customers? Attached are for instance some price breakdown labels that I built - as a possible inspiration.
I would also like to set up a systematic test of different narratives/messages. So how should I design a customer survey that captures what I need? I believe that insights and ideas from researchers in marketing, (sustainable) consumer behaviour, psychology, and general public survey skills would be extremely helpful for this challenge.
If possible or interesting for the AIMday team, I would also be extremely happy to have this case used as a "test round" before the actual AIMday - in light of some urgency on my side and even possible absence on 15 October.
- Challenge number 1
K
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Kleinbauern-Vereinigung
- Challenge number 23
Welche sozialen, betriebsspezifischen und politischen Faktoren führen zur Aufgabe, Weiterführung oder Neugründung von Landwirtschaftsbetrieben in der Schweiz?
Der Strukturwandel in der Schweizer Landwirtschaft ist durch die sinkende Zahl von Betrieben bei weitgehend konstanter landwirtschaftlicher Fläche geprägt, was zu grösseren durchschnittlichen Betriebsgrössen führt. Während er einerseits als Motor für Effizienz und Modernisierung durch Skaleneffekte gilt, wird er andererseits als "Hofsterben" kritisiert. Mit der alternden Landwirtschaftsbevölkerung ist in den kommenden Jahren eine Zunahme von Hofüber- resp. -aufgaben zu erwarten. In der Forschung wird der Strukturwandel jedoch oft primär ökonomisch betrachtet, während soziale und politische Dimensionen zu wenig berücksichtigt werden und hierfür auch keine ausreichende Datengrundlage vorhanden ist. Angesichts der engen Wechselwirkung zwischen Forschung, Politik und Recht besteht Bedarf, den Strukturwandel stärker in seiner gesamten Komplexität zu untersuchen, da politische und rechtliche Rahmenbedingungen diesen zugleich mitprägen und verstärken. Für weitere Informationen siehe beigefügtes Dokument.
- Challenge number 23
L
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Luya Foods
- Challenge number 4
Knowledge / Education / Communication of Nutritional topics about alternative proteins
Especially in the field of protein alternatives there is a huge lack of Knowledge regarding bioavailability of Proteins depending on processing methods. Consumers are very focused on consuming enough protein but the fundamental information whether this protein is actually available to the body or not is not known. In this field we believe there is a large amount of Research needed from a public health perspective. Following this an educative & informative initiative would be needed.
About Luya Foods: Luya is a new era of alternative protein: Real ingredients, 100% organic & naturally fermented. Luya's proprietary solid-state fermentation platform leverages protein and fibre rich side streams from food processing such as soybean okara or oil press cakes to create sustainable, zero-additive alternative proteins.
- Challenge number 4
N
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Netzwerk Schweizer Pärke
- Challenge number 7
Begleitung von Lebensmittel-Produzenten bei der kontinuierlichen Verbesserung ihrer Nachhaltigkeit.
Mit dem Produktelabel Schweizer Pärke fördern wir die Regionalität und Nachhaltigkeit von Produkten aus den Schweizer Pärken. Mit der Zertifizierung verpflichten sich die Produzenten zu Massnahmen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit. Derzeit hat das Label einen eher niedrigen wirtschaftlichen Anreiz für die Produzenten. Wie können wir Betriebe (Urproduzenten und Verarbeiter wie Bäckereien und Metzgereien) in dieser Situation dazu motivieren, ihre Produkte zu zertifizieren, ihre Schwächen anzugehen und sich kontinuierlich nachhaltig zu entwickeln?
- Challenge number 7
O
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Open Food Network Schweiz
- Challenge number 15
How do consumers perceive the offer of the food hubs (i.e. product range and quality, prices, convenience, ...) and what blocks or encourages customers from buying at the food hubs?
Food hubs are not for profit, community-supported direct marketing shops: on a weekly basis, customers can buy groceries online directly from local producers. The orders are then prepared by members of the food hub and delivered to the desired pick up location of the customer. The order can be picked up once a week.
Open Food Network Switzerland supports communities in building the food hubs they need. In the last two years food hubs have been put in place in the area of St. Gallen, Luzern and Winterthur. While these three regions differ slightly in how the food hubs are organized, currently all food hubs are lacking in order volume and customers, making them unprofitable (i.e. not cost covering) for both producers and food hub organizers.
Example of a food hub: https://app.openfoodswitzerland.ch/ne-na-na-sg-wittenbach-2/shop#/shop_panel
About Open Food Network Schweiz:
The non-profit association Open Food Network Switzerland supports producers, communities, and organic specialty food shops in creating digitalised food stores and is actively involved in building collective direct marketing projects.
- Challenge number 16
What drives repurchase behaviour and how can we achieve the transition from occasional first-time buyers to reliable regular customers?
We experienced that many customers ordered once only, or filled their basket but then did not proceed to the check out. There is also a handful of customers who order on a regular basis.
About Open Food Network Schweiz:
The non-profit association Open Food Network Switzerland supports producers, communities, and organic specialty food shops in creating digitalised food stores and is actively involved in building collective direct marketing projects.
- Challenge number 17
Which communication and community-building formats measurably affect weekly repurchase rate and enthusiasm?
So far a weekly reminder has been sent via email to encourage customers to place their order before the order cycle closes.
Possible options to foster community building can be farm visits, organized degustations, info events, etc. These have not been explored yet.
About Open Food Network Schweiz:
The non-profit association Open Food Network Switzerland supports producers, communities, and organic specialty food shops in creating digitalised food stores and is actively involved in building collective direct marketing projects.
- Challenge number 15
R
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RegioFood Hub
- Challenge number 25
Vom Überblick zur regionalen Kooperation: Wie lässt sich das Berner Ernährungsökosystem so sichtbar machen, dass daraus mehr regionale Wertschöpfung entsteht?
Im Kanton Bern gibt es zahlreiche Produzent:innen, Verarbeitungsbetriebe, Food-KMUs, Gastronomie- und Gemeinschaftsverpflegungsakteure, Logistiklösungen, Initiativen und öffentliche Stellen entlang der Wertschöpfungskette. Viele leisten bereits heute wichtige Beiträge zu einem regionaleren und nachhaltigeren Ernährungssystem — oft jedoch fragmentiert und zu wenig miteinander verbunden.
Gemeinsam mit Partner:innen wollen wir eine strukturierte Übersicht des Berner Ernährungsökosystems erstellen: als pragmatische und handlungsorientierte Diskussionsgrundlage für alle Akteur:innen im Ernährungssystem. Sichtbar werden sollen zentrale Akteur:innen, bestehende Beziehungen, Lücken, Infrastrukturen und Wertschöpfungspotenziale. Unsere Annahme: Durch sektorübergreifende Kooperationen kann regionale Wertschöpfung gezielter gestärkt werden.
Unsere Frage für den AIMday: Wie können Akteur:innen, Beziehungen, Lücken und Wertschöpfungspotenziale im Berner Ernährungsökosystem so erfasst, analysiert und dargestellt werden, dass daraus konkrete Kooperationen, Innovationsprojekte und Umsetzungsschritte entstehen?
Im AIMday-Workshop suchen wir interdisziplinäre Perspektiven zu geeigneten Methoden, Datenquellen, Visualisierungsformen und Kriterien zur Priorisierung von Kooperationsfeldern.
- Challenge number 26
Regionale Bohnen statt Importware: Wie kann eine tragfähige Wertschöpfungskette trotz höherer Rohstoffkosten aufgebaut werden?
Ein reales Beispiel aus unserer Arbeit: Ein südamerikanisch geprägtes Catering in Bern verarbeitet heute Schwarze Bohnen zu rund CHF 3/kg. Regionale Bio-Bohnen kosten aktuell rund CHF 12/kg. Bei gleichbleibendem Produkt würden dadurch monatliche Mehrkosten von ca. CHF 1’000 entstehen — zu viel für das Catering, obwohl Interesse an regionalen Rohstoffen besteht.
Mit der Coworking Küche Bern steht ein realer Experimentier- und Lernraum zur Verfügung: Geteilte Infrastruktur kann Produktionskosten senken, als Drehscheibe zwischen Landwirtschaft, Verarbeitung, Gastronomie und Abnehmer vermitteln, und durch faire Mietmodelle, gemeinsame Lagerkapazitäten, Abnahmegarantien oder Vertragslandwirtschaft könnten Kosten und Risiken besser verteilt werden.
Unsere Frage für den AIMday: Wie kann eine solche regionale Bohnen-Wertschöpfungskette wirtschaftlich, organisatorisch und kommunikativ so aufgebaut werden, dass sie für Landwirtschaft, Verarbeitung, Catering und Kund:innen tragfähig wird?
Im AIMday-Workshop suchen wir interdisziplinäre Perspektiven zu Geschäftsmodellen, Preisgestaltung, Kostenverteilung, Vertragslandwirtschaft, Abnahmegarantien, geteilten Infrastrukturen und Kundenkommunikation. Im Zentrum steht die Frage, wie für dieses Preis-Spannungsfeld eine konkrete, praxistaugliche Lösung gefunden werden kann.
- Challenge number 25
S
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Slow Food Bern
- Challenge number 18
Wie können wir trotz sinkender Kaufkraft die Wertschätzung für nachhaltige und faire Ernährung stärken, sodass Konsument:innen Herkunft, Qualität und Produktionsweise stärker berücksichtigen und regionale Anbieter unterstützen?
Slow Food Bern ist ein regionales Netzwerk (Convivium) der internationalen Slow Food Bewegung. Es setzt sich für nachhaltige, faire und biodiversitätsfördernde Ernährungssysteme ein, unterstützt regionale Produzent:innen und fördert die Wertschätzung von Geschmack, Lebensmittelkultur und kulinarischer Vielfalt. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie sich diese Werte auch unter wirtschaftlichem Druck erhalten lassen. Steigende Lebenshaltungskosten und sinkende Kaufkraft führen häufig dazu, dass Haushalte bei Lebensmitteln sparen und vermehrt im Discounter statt bei lokalen Hofläden oder Kleinproduzierenden einkaufen. Dadurch geraten regionale Produzent:innen unter Druck, was die Vielfalt und Resilienz des Ernährungssystems schwächt. Um langfristig ein widerstandsfähiges und vielfältiges Ernährungssystem zu erhalten, geht es darum, wie die Wertschätzung für Herkunft, Qualität und Produktionsweise von Lebensmitteln gestärkt und gleichzeitig die Synergien zwischen Konsument:innen, Bauernhöfen und Kleinproduzierenden gefördert werden kann.
- Challenge number 18
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soliTerre
- Challenge number 2
Making organic vegetable subscriptions (from Community-supported agriculture) more affordable for less privileged households.
Most of our members seem to be more privileged persons / households. We assume this is partly due to the price difference between organic produce, such as in our vegetable subscription, and conventional 'cheap' produce. On the other hand, low-income households may simply not have the time / capacity for a vegetable subscription.
- Challenge number 3
Keeping memberships numbers up in community-supported agriculture
SoliTerre sometimes struggles to maintain its membership numbers. During the pandemic, we experienced a spike, but numbers have stabilised again since then. However, many people leave because they don't have time to cook and prepare the vegetables, whether because of work, family or other commitments. Consequently, we are constantly struggling to maintain membership numbers and would actually like to have more members.
- Challenge number 2
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Swiss Food Research
- Challenge number 5
What mechanisms help neutral innovation networks translate fragmented needs from farmers, SMEs, start-ups, industry and researchers into fundable, testable and scalable food-system projects?
Food-system innovation is not limited by a lack of ideas. Farmers, SMEs, start-ups, industry partners and researchers all see urgent opportunities to improve how food is produced, processed, distributed and consumed. Yet these needs often remain fragmented. Farmers may express practical challenges from the field, SMEs may need applied solutions they can realistically adopt, start-ups may bring emerging technologies, industry may look for scalable business cases, and researchers may work with longer-term scientific questions. Too often, these perspectives do not meet early enough, clearly enough or in a format that can become a concrete project.
This creates a translation gap. Promising ideas struggle to move from individual needs or isolated discussions into fundable, testable and scalable innovation projects. Neutral innovation networks can play an important role here. Because they are not tied to one single company, discipline or stakeholder group, they can act as trusted conveners, interpreters and project builders. They can help identify shared priorities, connect complementary capabilities, reduce duplication and shape early ideas into collaborative formats that funders, partners and end users can support.
The challenge for AIM Day is therefore to explore which mechanisms make this translation work in practice. How can neutral networks listen to diverse needs without losing focus? How can they turn complexity into clear project opportunities? And how can they support the journey from first conversation to pilot, funding proposal and eventual scale-up in the food system?
1. How can neutral innovation networks systematically capture and prioritise fragmented needs from different food-system actors without reducing them to generic themes?
2. What processes, tools or governance models help turn these needs into concrete project concepts that are fundable, testable and relevant to multiple stakeholders?
3. How can neutral networks support projects beyond matchmaking, from early problem framing to pilots, funding applications and scale-up pathways?
- Challenge number 5
V
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Valora AG
- Challenge number 20
Waste monitoring: To estimate our CO2 emissions and to meet the targets of our parent company, it's important for us to know how the waste we generate (and potentially consumer waste) is managed in Switzerland, Germany, Luxembourg, and Austria.
As far as we know, there are hardly any landfills in these countries, and they are only used for special waste, but I can't verify this.
For our CO2 accounting, we also need to make assumptions about municipal waste. Statistics exist, but it would be helpful to compile verifiable data.
- Challenge number 21
Business case for climate measures as a retailer
For retailers, the business case for climate measures (e.g., in the field or in production at suppliers) is quite difficult to calculate meaningfully, since we have a changing product range and suppliers and are at the end of the supply chain. Therefore, the entire risk pricing process is difficult.
- Challenge number 20
W
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WWF Switzerland
- Challenge number 6
Better seafood choices: exploring the trade-offs between environmental footprint, nutritional benefits and affordability among different seafood species
As global seafood production and consumption rise, we are catching more fish than the oceans can sustainably provide. With wild stocks under pressure, aquaculture has expanded and now supplies more seafood than fisheries. However, this growth has a hidden cost: many farmed species—especially carnivores—depend on fish meal and oil made from wild fish like sardines and anchovies. This increases pressure on marine ecosystems and threatens food security and livelihoods in regions that rely on these fish. Swiss seafood consumption heavily favours carnivorous species such as salmon. To feed the 30’000 tonnes of farmed fish we consume in Switzerland in a year, we estimate up to 96’000 tonnes of wild marine fish are caught.
Reducing overall seafood consumption-especially of high-impact carnivorous species—is therefore essential, particularly in high-income countries less reliant on seafood for nutrition. Shifting towards more plant-based diets and choosing lower-impact seafood can significantly reduce pressure on the oceans. Sustainable, nutritious alternatives include farmed filter feeders (mussels, clams and other bivalves), small pelagic fish (sardines, anchovies, herring), and species such as carp and catfish that require little or no marine feed.
To achieve this shift from high impact carnivorous seafood species towards lower impact alternatives, action is needed on all levels: from policymakers, producers, retailers and food service providers, to consumers.
To inform these efforts, we want to explore how these low-impact alternatives compare with high-impact species most consumed in Switzerland (salmon, trout, tuna, cod and Alaska pollock) in terms of nutritional profile, affordability, availability and attractiveness.
Selected background information:
- WWF 2024. Eating up the Ocean: a call to shift our seafood consumption toward ocean-friendly diets. www.wwf.ch/seafood-consumption
- Willer et al 2022. Maximising sustainable nutrient production from coupled fisheries-aquaculture systems. https://doi.org/10.1371/journal.pstr.0000005
- Koodathil et al. 2025. Mussels: a treasure trove of nutrients, bioactive peptides, and minerals-a review of their applications in food, pharmaceuticals, and biomedicine. Futur J Pharm Sci 11, 88. https://doi.org/10.1186/s43094-025-00840-4
- Challenge number 6